Wir über uns

  • 782 Musikvereine
  • 39 000 Musikerinnen und Musiker
  • 50 000 fördernde Mitglieder
  • 87 000 Gesamtmitglieder.

Der Allgäu-Schwäbische Musikbund – das ist mehr als Blasmusik. Der Allgäu-Schwäbische Musikbund steht dafür, dass Musik nicht nur nach Noten gemacht wird, sondern dass Musik auch wichtige Werte mit Leben erfüllt und Menschen auf besondere Weise miteinander verbindet.

Herzstück heimatlicher Kultur

Beinahe jede schwäbische Gemeinde beheimatet eine Musikkapelle, die das kulturelle Leben des Ortes mitbestimmt und die Menschen zu festlichen und fröhlichen Anlässen begleitet. Aber auch in Momenten der Trauer lassen die Musikantinnen und Musikanten die Bevölkerung nicht allein. Was wäre unsere schwäbische Heimat ohne die fröhlichen Klänge unserer Blaskapellen und ohne die farbenfrohen Trachten unserer Musikvereine? Was wäre unsere heimatliche Kultur ohne die typische traditionelle Volksmusik und überlieferte Instrumente wie das Alphorn?

Erkennungsmelodie Bayerisch-Schwabens

Unsere Heimat wäre ohne die Blasmusik nicht denkbar. Aber auch weit über die Grenzen Bayerisch-Schwabens hinaus sind die 39 000 Musikantinnen und Musikanten des Allgäu-Schwäbischen Musikbundes klingende Botschafter einer ganzen Region und zeugen von der kulturellen Vielfalt und der musikalischen Leistungsfähigkeit der Mitglieder des Allgäu-Schwäbischen Musikbundes.

Der Tradition verpflichtet

Die Kraft für die vielfältigen Aufgaben des Alltags schöpft der Allgäu-Schwäbische Musikbund in unserer schnelllebigen Zeit aus seiner langen Tradition. Als einer der ältesten Musikbünde Deutschlands steht der ASM seit nunmehr acht Jahrzehnten für Verlässlichkeit, Kontinuität und Gemeinsinn. Seit 1926 ist der Allgäu-Schwäbische Musikbund bekennender Bewahrer musikalischer und instrumentaler Traditionen. Bayerisch-Schwaben bietet ein kulturelles Erbe, das stolz macht – und verpflichtet.

Der Jugend verbunden

Es liegt an den Erwachsenen, die Welt für die Jugend lebens- und liebenswert zu gestalten und zu erhalten. Der Allgäu-Schwäbische Musikbund sorgt für die Bedürfnisse Jugendlicher und unterstützt ihre musikalische Entwicklung. Darüber hinaus bietet der Verband und seine Mitgliedskapellen den Jugendlichen Halt durch eine funktionierende und lebendige Kameradschaft – und auf dem Weg zum mündigen Erwachsensein den nötigen Raum für eine positive persönliche Entwicklung.

In der Gegenwart verwurzelt

Der Allgäu-Schwäbische Musikbund ist ein bestimmender Bestandteil des öffentlichen Lebens in den Gemeinden und seine Musikanten verlässliche Partner der Menschen. Doch nicht nur die Musik steht im Blickpunkt des Blasmusikverbandes. Auch die kulturpolitische Vertretung der Vereine und Musikanten steht im Fokus der Verbandsarbeit.

Die Zukunft im Blick

Die überzeugende und stetig steigende Zahl von 87 000 Mitgliedern, von denen 39 000 in 782 Musikvereinen selbst aktiv musizieren, ist Zeichen für gelungene Verbandsarbeit. Gleichzeitig liegt darin auch der tausendfache Auftrag, in den Bemühungen um Heimat, Kultur und Musik nicht nachzulassen. Hunderte ehrenamtlich Tätige im Verband sind damit befasst, den Auftrag zu erfüllen. So hilft der ASM beispielsweise mit, Schulen und Musikvereine für die Anforderungen der Zukunft zu rüsten, damit auch kommende Generationen an der kulturellen Vielfalt unserer Heimat teilhaben können.

Geschichte des Allgäu-Schwäbischen Musikbund

1926
Gründung des Allgäuer Musikbundes mit sechs Mitgliedskapellen; Präsident: Anton Mayer, Bundesdirigent: Karl Hörmann
1927
Paul Kuen wird neuer Bundesdirigent
1948
Neugründung des Allgäuer Musikbundes nach dem 2. Weltkrieg; Initiator und Präsident: Anton Mayer, Bundesdirigent: Paul Kuen In ihrer Amtszeit wird die Mitgliederzahl auf über 300 Kapellen gesteigert
1949
Gründung der Verbandszeitschrift »Bayerische Volksmusik« durch Josef Rietzler
1950
Gründung des Allgäu-Schwäbischen Musikbundes; Präsident: Anton Mayer
1954
Anselm Holzhey wird Nachfolger von Paul Kuen
1959
Gründung des Bayerischen Volksmusikbundes; Präsident: Anton Mayer
1963
Ende der Ära Anton Mayer. Neuer Präsident des ASM: Georg Mayer
1968
Hermann Kuen wird Nachfolger von Anselm Holzhey als Bundesdirigent
1979
Karl Kling folgt als Präsident auf Georg Mayer. Mittlerweile gibt es 472 Mitgliedskapellen
1980
Erstes ASM-Großkonzert in Kempten, weitere Großkonzerte folgten in verschiedenen Städten des Verbandsgebietes
1983
Eröffnung der ASM-Geschäftsstelle im Dossenberger-Pfarrhof in Krumbach-Billenhausen
1988
Gründung des Schwäbischen Jugendblasorchesters auf Initiative von Präsident Karl Kling Gründung der Bläserjugend im ASM Dieter Böck wird Bundesdirigent Hermann Kuen wird Ehrenbundesdirigent
1991
Arthur Engeser wird Ehrenbundesjugendleiter
1997
Ulrich Werther wird Bundesdirigent
1998
Gründung der Kulturstiftung »Klingendes Schwaben« durch Christl und Karl Kling. Elmar Vögel wird Bundesdirigent
2000
Geburtstagsständchen des Schwäbischen Jugendblasorchesters für Papst Johannes Paul II. in Rom Gründung der ASM Big Band 2000
2003
Franz Josef Pschierer (MdL) wird Nachfolger von Karl Kling als ASM-Präsident. Bei Amtsübergabe hat der Musikbund 34 480 aktive Mitglieder in 678 Musikkapellen
2005
Karl Kling wird Ehrenpräsident, Norbert Radmacher, Josef Zettler und Uwe Rachuth werden zu Ehrenmitgliedern ernannt. Das Schwäbische Jugendblasorchester erreicht eine Goldmedaille mit Auszeichnung beim World Music Contest in Kerkrade (Niederlande)
2006
Imposante Zahlen im Jubiläumsjahr: Fast 714 Mitgliedsvereine, 36 000 Musikerinnen und Musiker, 50 000 fördernde Mitglieder, 86 000 Gesamtmitglieder
2007
Helmut Bauer wird Ehrenmitglied
2008
Robert Hartmann wird Bundesdirigent
2009
Magnus Blank wird Bundesjugendleiter, Markus Kolb wird Bundesdirigent
2010
Josef Linder wird Ehrenmitglied, Dieter Böck wird Bundesdirigent, 10 Jahre ASM Big Band
2011
Elmar Vögel wird Ehrenbundesdirigent
2012
25 Jahre Schwäbisches Jugendblasorchester
2013
30 Jahre ASM-Geschäftsstelle in Krumbach-Billenhausen