Verbandsentscheid im Kammermusikwettbewerb "Concertino"

Mit achtzehn Instrumentalensembles aus ganz Schwaben stellt der Allgäu-Schwäbische Musikbund nach seinem erfolgreichen Verbandsentscheid in Wertingen auch heuer wieder die meisten Teilnehmer zum Landeswettbewerb des Bayerischen Blasmusikverbandes am 5. März in Marktoberdorf. Unser Bild zeigt die qualifizierten Gruppen bei der Siegerehrung mit (vorne von rechts) ASM-Bundesjugendleiter Markus Schubert und Präsidenten-Stellvertreterin Monika Fleschhut sowie (vorne von links) ASM-Wettbewerbsreferent Markus Thaler und Präsidenten-Stellvertreter Dieter Böck.

Zu einem herausragenden Erfolg nicht nur für den gesamten Allgäu-Schwäbischen Musikbund (ASM) in dessen Jubiläumsjahr zum 90-jährigen Bestehen, sondern vor allem auch für die ausrichtende Stadtkapelle und Musikschule Wertingen wurde am Sonntag der Verbandsentscheid im Kammermusikwettbewerb "concertino". 137 Jugendliche in 38 Ensembles hatten sich vorab in einem der 17 Bezirke des ASM mit jeweils mindestens 91 von 100 Punkten qualifiziert, und nun galt es, in der zweiten Runde auf Verbandsebene die magische Zahl von 93 Punkten zu erreichen, um damit die Eintrittskarte für den bayerischen Landesentscheid zu gewinnen. Die äußeren Bedingungen in den drei Vortragssälen Stadthalle, Musikschule und Schloss waren geradezu ideal, und so reihte sich ein Spitzenvortrag an den anderen; erstmals unter der Leitung von ASM-Bundesjugendleiter Markus Schubert und ASM-Wettbewerbsreferent Markus Thaler. Routiniert vorbereitet von der ASM-Geschäftsstelle und hervorragend unterstützt von Musikdirektor Manfred-Andreas Lipp und Karolina Wörle mit ihrer fleißigen Helferschar, stellten sich die Nachwuchsmusikerinnen und -musiker den Wertungsrichtern. So wurde nach den 38 Prüfungsvorträgen die Abschlussveranstaltung am Nachmittag mit großer Spannung erwartet. Unter großem Jubel und musikalisch umrahmt von mehreren Siegergruppen gab es dort die Urkunden und Anstecknadeln; jeweils nach Altersgruppen und den Instrumentenkategorien von Holz- und Blechbläser sowie Schlagzeug aufgeteilt. Der Jubel war mehr als berechtigt: Wieder einmal wird der ASM, obwohl er nur einen der sieben bayerischen Regierungsbezirke vertritt, die meisten Teilnehmer aller bayerischen Musikverbände zum Landeswettbewerb am 5. März nach Marktoberdorf entsenden: 18 der 38 Ensembles, die aus ganz Schwaben zwischen Oberallgäu und Ries gekommen waren, hatten 93 Punkte und mehr geschafft - das Saxofonquartett der Musikschule Senden (Landkreis Neu-Ulm) als einzige Gruppe sogar mit der Spitzenwertung von 100 Punkten. Neben diesem Erfolg für den gesamten Allgäu-Schwäbischen Musikbund gab es besonders auch für die Jugendlichen aus Wertingen Grund zum Jubel: Während aus dem gesamten Musikbund jeweils ein oder allenfalls zwei Ensembles pro Verein oder Musikschule angetreten waren, hatten aus Wertingen neun Musiziergemeinschaften die Teilnahmeberechtigung zum Verbandsentscheid erhalten, und acht davon qualifizierten sich für den Landesentscheid. So hatten sowohl der stellvertretende ASM-Präsident Dieter Böck als auch Wertingens Bürgermeister Willy Lehmeier Grund genug, die erfolgreiche Ausbildungsarbeit der Musikschulen und Vereine sowie den Übungsfleiß der Jugendlichen und die Unterstützung durch deren Eltern in ihren Grußworten mit hoher Anerkennung zu würdigen.

Text und Bilder:

Wilhelm Schmid


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